Bauarbeiten mit Betonschwellen

Korridorsanierung Hagen–Wuppertal–Köln: Antworten der Bundesregierung offenbaren Defizite

Die Schienenstrecke Hagen–Wuppertal–Köln ist im Frühjahr 2026 für mehr als fünf Monate komplett gesperrt. Bis zum 10. Juli sollen für 800 Millionen Euro u. a. Gleise, Oberleitungen und Weichen erneuert und instandgesetzt werden, eine neue Überleitverbindung eingebaut und Bahnhöfe saniert werden. Die unterschiedlichen Angaben, welche bzw. wie viele Maßnahmen genau durchgeführt werden, sind nochmal ein ganz eigenes Thema, dem wir uns weiter unten widmen.

Wie stark die Verbesserung der Zustandsnote (2024: 3,58) auf der Strecke sein soll – was letztlich Qualitätsverbesserungen auf der Strecke signalisiert–, kann nach den Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Bundestags-Drucksache 21/3554) jedoch nicht gesagt werden. Auch, weil das Bundesverkehrsministerium darauf verweist, dass es sich bei der Netzzustandsnote um eine interne Kennzahl der DB InfraGO AG handelt, „deren Herleitung und Systematik das Bundesministerium für Verkehr (BMV) bislang nicht validieren kann“. Das Verkehrsministerium muss der DB InfraGO uneingeschränkt vertrauen, weil es kein besseres Kontrollsystem hat und hoffen, dass die Maßnahmen schon ein relevantes Ergebnis erzielen werden. Grundsätzlich ist das auch in anderen Ländern eingesetzte Notensystem sinnvoll, allerdings muss die Notenvergabe stichprobenartig kontrolliert werden, sonst kontrolliert sich die InfraGO selbst.

Was laut den Antworten der Bundesregierung auf jeden Fall erst im Nachgang erneuert wird, sind die Stellwerke. Sie sind eine der zentralen Schwachpunkte der Strecke, da sie von der DB InfraGO mit 3,2 (RSTW Leichlingen) im besten Fall und 6,0 (RSTW Wuppertal-Oberbarmen und ESTW Wuppertal-Steinbeck) im schlechtesten Fall bewertet werden. 6,0 ist die schlechteste Note im Bewertungssystem der DB InfraGO, die bereits auf potenziell schwerwiegende Auswirkungen auf den Betrieb“ hinweist.

Übersicht Stellwerke im Bereich der Korridorsanierung Hagen–Wuppertal–Köln und ihre aktuelle Zustandsnote (2024)
Abb. Korridorsanierung 51: Bundestags-Drucksache 21/3554 vom 09. Januar 2026, Stellwerke im Bereich der Korridorsanierung Hagen–Wuppertal–Köln und ihre aktuelle Zustandsnote (2024)

Auf die Frage, welche Stellwerke im Zuge der „Generalsanierung“ ausgetauscht, angepasst oder saniert werden, lautet die Antwort schlicht: „Es sind durch die DB InfraGO AG keine Maßnahmen vorgesehen.“ Außerdem wird das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS nicht während der Korridorsperrung auf der Strecke verbaut und kommt voraussichtlich erst Anfang der 30er-Jahre, sodass später noch einmal gesperrt werden muss, um nachzurüsten. Korridorsanierungen und entsprechende Strecken-Vollsperrungen werden getätigt, um möglichst gebündelt zu sanieren, um anschließend die Strecke auf Jahre nicht mehr zu sperren. Damit entfallen weitere Argumente dafür, eine der höchst belasteten Strecken über fünf Monate voll für den Schienenverkehr zu sperren.

Die Begründung der DB: Zu kurze Vorlaufzeit und keine laufende Projektplanung für die Stellwerke. Die Planungen für die Korridorsanierungen laufen jedoch bereits seit 2022, Planungen zur Erneuerung oder Sanierung von Stellwerken dürften noch älter sein, da die Notwendigkeit bereits vor der Idee Korridorsanierung existiert haben sollte – Zeit hätte es wohl gegeben. In Gesprächen mit Branchenvertretern wurden von der InfraGO sechs Mal je zwei Wochen Zusatzsperren nur für den nachträglichen Ersatz der Stellwerke genannt. Es ist zu befürchten, dass die InfraGO ihr Versprechen, nach den Korridorsanierungen mindestens fünf bis acht Jahre auf den sanierten Strecken nicht mehr zu bauen, brechen muss, um die Stellwerke zu ersetzen.

Auch andere Antworten auf die Kleine Anfrage werfen Fragen auf: So wird die Frage, ob eine eingleisige Sperrung geprüft wurde, mit „Nein“ beantwortet. Eine Antwort später wird jedoch eine erstellte Wirtschaftlichkeitsprüfung in Form eines Kostenvergleichs und einem Vergleich der verkehrlichen Effekte erwähnt. Der Kostenvergleich einer eingleisigen Sperre (ESP) und einer Voll- bzw. Totalsperrung (TSP) ergäbe einen Vorzug von 8 Millionen Euro für die Korridorsanierungslösung. Der Vergleich der verkehrlichen Effekte fiel mit 5 Millionen Euro pro Korridorsanierung aus. Der niedrige Betrag ist ein Indiz, dass schon kleine Änderungen bei den Grundannahmen der Berechnung oder des tatsächlichen Verlaufs (ist der verschobene Stellwerksersatz berücksichtigt oder nicht?) die Berechnung kippen könnten.

Weiterhin weist eine Antwort der Bundesregierung aus, dass die Bauablaufplanung für das Projekt noch nicht abgeschlossen sei. Das Dokument ist auf den 09. Januar 2026 datiert, somit bescheinigt sich die InfraGO (die typischerweise die aus dem Verkehrsministerium weitergeleiteten Fragen der Abgeordneten beantwortet), dass sie weniger als einen Monat vor Baubeginn nicht weiß, in welchem Zeitraum genau welche Baumaßnahme auf der Strecke durchgeführt wird.

Eine Begründung der DB InfraGO aus einem Artikel der Süddeutschen Zeitung (SZ vom 15. Januar) irritiert besonders: Die Strecke sei für den Schienengüterverkehr nicht wichtig. Das ist falsch, denn vor allem im südlichen Teil (Opladen–Köln) läuft ein großer Teil des Schienengüterverkehrs, der auf der Rheinschiene aus den Niederlanden über Duisburg und Düsseldorf Opladen erreicht. Hinzu kommen Güterzüge, die aus Richtung Dortmund/Unna in Richtung Köln fahren. Zudem liegt in Hagen einer der größten Rangierbahnhöfe der DB Cargo. Und der Güterverkehr dürfte während der Sperrungen auf den Umleitern (Duisburg–Düsseldorf–Leverkusen–Köln und auf der Ruhr-Sieg-Strecke) durch den umgeleiteten Fernverkehr beeinträchtigt werden.


Die neuesten veröffentlichten Zahlen zu den Maßnahmen der Korridorsanierungen, in diesem Fall der Strecke Hagen–Wuppertal–Köln, verdienen nochmal eine ganz eigene Betrachtung. Für Außenstehende ist es schwer nachzuvollziehen, welche Maßnahmen und wie viele davon letztlich geplant sind. Allein im noch jungen Jahr 2026 gibt es aus verschiedenen Quellen verschiedene Zahlen zum Thema. Es mögen manchmal nur kleine Abweichungen sein, doch ist schwer nachvollziehbar, wieso zu diesem späten Zeitpunkt vor Baubeginn noch immer mit verschiedenen Zahlen hantiert wird.

Aus einer Digitalen Bürgerinformation vom 19., 21. und 22. Januar 2026:

Gleise: 66 km Erneuerung, 15 km Instandhaltung = 81 km

Oberleitung: 17 km Erneuerung, 12 km Instandhaltung = 29 km

Weichen: 27 Erneuerung, 23 instandhaltung = 50

Aus der Kleinen Anfrage Bundestags-Drucksache-21/3554 vom 09. Januar 2026

Gleise: 75 km

Oberleitung: 35 km

Weichen: 68

Weitere News zur Korridorsanierung


  • Mehrfach bitter: Korridorsanierung Hamburg – Berlin wird nach Verzögerungen nochmal teurer

    Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…

    Weiterlesen

  • Das Trainingslager ist lange beendet, wir sind in der K.o.-Phase, Dr. Nagl!

    Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…

    Weiterlesen

  • Korridorsanierung Hamburg – Berlin (fast) abgeschlossen: Norddeutschland atmet verlangsamt auf

    Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.

    Weiterlesen

  • Zu sehen ist ein rotes Stopsignal

    Zu früh gefreut: Störung auf frisch eröffnetem Umleiter und Knoten kurz vor dem Infarkt

    Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.

    Weiterlesen

  • Korridorsanierung Hamburg – Berlin: Teileröffnung verspätet geglückt

    Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…

    Weiterlesen

  • Korridorsanierung Hamburg – Berlin: Nach der Nachspielzeit kommt nun die Verlängerung?

    Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…

    Weiterlesen

  • Update Korridorsanierung am Rechten Rhein

    Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…

    Weiterlesen

  • Korridorsanierung Hamburg – Berlin: Versuch der Schadensbegrenzung nach Frost-Fiasko

    Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…

    Weiterlesen

  • 2011 fahrende Lok mit Flachwagen im Winter

    Update zu den ersten bayerischen Korridoren: Lange Sperrungen treffen auf geringe Kapazitäten auf sanierungsbedürftigen Strecken

    In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.

    Weiterlesen

  • Verzögerungen bei der Korridorsanierung Hamburg – Berlin: wackliges Konzept gerät weiter ins Wanken

    In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.

    Weiterlesen

  • Bauarbeiten mit Betonschwellen

    Korridorsanierung Hagen–Wuppertal–Köln: Antworten der Bundesregierung offenbaren Defizite

    In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.

    Weiterlesen

  • Vogelperspektive auf Bahnsteig mit Gleisen

    Rekapitulation und der Blick nach vorn: Stand der Korridorsperrungen und Ausblick 2026

    Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.

    Weiterlesen

  • Zu sehen ist ein Rangierbahnhof während eines Sonnenuntergang. Gleise verlaufen bis zum Horizont.

    100 Tage Korridorsanierung Hamburg–Berlin: Befürchtungen bestätigt – und “Winter is Coming”

    Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.

    Weiterlesen

  • Korridorsanierung Hamburg–Berlin: Unfall auf Umleiterstrecke entlarvt die dünne Reserve im Netz

    Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.

    Weiterlesen

  • Gleise und Weichen

    Zwischenbilanz Hamburg–Berlin: Viel Improvisation nötig

    Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.

    Weiterlesen

  • Baustellenfahrzeug und Bagger auf Baustelle

    Korridorsanierung Hamburg–Berlin: Erste baustellenbedingte Probleme stellen sich ein

    Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.

    Weiterlesen

  • Korridorsanierung Hamburg–Berlin: Ab heute Vollsperrung. Neunmonatige Dauer und Umleiterkonzept in der Kritik

    Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.

    Weiterlesen

  • Bauarbeiter mit Schwellen und Bagger

    Korridorsanierung im Dialog: Unklarheiten bei Ablauf und Zeitplan bleiben zunächst bestehen

    Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.

    Weiterlesen

  • Bahnhof Leipzig bei Sonnenuntergang mit IC

    Zeit für eine realistische Neuausrichtung

    Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.

    Weiterlesen

  • Vom Millionen- zum Milliardenprojekt

    Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.

    Weiterlesen

  • Riedbahn: „ruckelt“ es nur oder ist es schon eine Pannenstrecke?

    Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.

    Weiterlesen

  • Züge bei der Riedbahn-Wiedereröffnung

    Wiederinbetriebnahme der Riedbahn am 15. Dezember

    Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.

    Weiterlesen

  • Reihenfolge der Korridore ab 2029 wieder unklar

    Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.

    Weiterlesen

  • Zwischenzeugnis Riedbahn 

    Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren

    Weiterlesen

  • Einordnung einer Pressemeldung der Deutschen Bahn 

    100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.

    Weiterlesen

  • Immer weniger „General“ bei der „Generalsanierung“auf der Riedbahn

    In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit

    Weiterlesen

  • ETCS auf der Riedbahn könnte sich verzögern

    Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.

    Weiterlesen

  • Neuigkeiten zur Korridorsanierung zwischen Hamburg und Hannover: das Schlechteste aus zwei Welten

    Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.

    Weiterlesen

  • Das Bild zeigt mehrere Gleise und eine Weiche

    Erste Zwischenbilanz der Riedbahnsperrung – Kaum verlängerte Fahrzeiten

    Seit knapp zwei Wochen wird die Riedbahn saniert. 11 von 153 Tagen sind geschafft, und DB-Watch zieht eine erste Zwischenbilanz.

    Weiterlesen

  • Zu sehen ist der DB Tower in Berlin

    DB Konzernbeauftragter Tobias Heinemann: Statement zu Riedbahn Live-Ticker

    Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.

    Weiterlesen

  • BSWAG: Schienengüterverkehr dürfte auf Mehrkosten durch die Sanierungen sitzenbleiben

    Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.

    Weiterlesen

  • Korridorsanierung der Riedbahn: Gegensätzliche Aussagen von DB InfraGO und Güterbahnen 

    Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.

    Weiterlesen

  • Erste Kostenschätzung und Verlängerung der Bauzeit Hamburg – Berlin 2025

    Langsam werden die Angaben zum Korridor Hamburg-Berlin in 2025 konkreter. So viel ist klar: Die fünf Monate Bauzeit sind nicht zu halten.

    Weiterlesen

  • Erfolglose Kundenveranstaltung: Praxisuntaugliche Konzepte

    Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.

    Weiterlesen

  • Zu sehen sind mehrere Weichen

    Generalprobe auf der Riedbahn geht schief!

    Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.

    Weiterlesen

  • Vorbereitende Maßnahmen auf der Riedbahn starten

    Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!

    Weiterlesen

  • Auf wackeligen Beinen: Die Mittel sinken, während die Kosten steigen

    Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.

    Weiterlesen

  • Bahnhof Rapperswil Gleise und Oberleitungen mit Personenzug

    Kostenexplosion bei der Riedbahn

    Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.

    Weiterlesen

  • Korridor Hannover – Hamburg verschoben

    Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.

    Weiterlesen

  • Reihenfolge der Korridore final festgelegt

    Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.

    Weiterlesen

  • Zu sehen ist eine Weiche die nach links und rechts geht

    Bundesweite Arbeitsgruppe kommt nicht in Gang

    Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.

    Weiterlesen

  • Sanierung der Riedbahn: Immer noch unbesetzte Stellen

    Ein Jahr vor Sperrbeginn der Riedbahn sind noch immer Stellen für Projektingenieure oder in Planungsbüros unbesetzt.

    Weiterlesen

  • Der Haushaltsentwurf für 2024 steht, lässt aber Finanzierungslücken

    Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.

    Weiterlesen

  • Lkw-Maut (auch) für die Schiene

    Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.

    Weiterlesen

  • Wer soll das bezahlen?

    Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.

    Weiterlesen

  • Fünfter Branchendialog: Die Mehrheit der Branche möchte mit „Ankermaßnahmen“ starten

    Die Branche spricht sich dafür aus, „Ankermaßnahmen“ als wichtigste erste Schritte zu verfolgen. Sie sollen das Gesamtnetz möglichst zügig stärken.

    Weiterlesen

  • Vierter Branchendialog: Wie soll die Reihenfolge festgelegt werden?

    Die DB Netz stellt der Branche verschiedene Szenarien zur Umsetzung vor.

    Weiterlesen

  • Gruppenbild Beschleunigungskommission Schiene bei der Überreichung der Ergebnisse an Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing

    Die Beschleunigungskommission Schiene setzt Maßstäbe für gutes Baumanagement

    Die Beschleunigungskommission Schiene befürwortet das Konzept Korridorsanierungen, betont aber gleichzeitig die Wichtigkeit von Umleitungskonzepten.

    Weiterlesen

  • Dritter Branchendialog: Die Branche macht weitere Verbesserungsvorschläge

    Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.

    Weiterlesen

  • Der zweite Branchendialog bringt die Wünsche der Branche auf den Tisch

    Die Branche macht Ergänzungen und äußert Wünsche für Veränderungen im bisherigen DB-Netz-Konzept.

    Weiterlesen

  • Die Branchenabstimmung startet

    Die DB Netz hält ihr Versprechen, in eine Abstimmung mit der Branche einzutreten.

    Weiterlesen

  • DB Netz konkretisiert die Ziele der Korridorsanierung

    Die DB Netz stellt die angestrebten Layout- und Ausrüstungsstandards vor, die im Zuge der Generalsanierung umgesetzt werden sollen.

    Weiterlesen

  • Das Bild zeigt die Einfahrt eines Rangierbahnhofs. Dort stehen diverse Güterzüge

    Die Riedbahn soll zum Pilotprojekt werden

    Kurz nach der Ankündigung der Pläne für eine Generalsanierung gibt die DB Netz bekannt, dass die Riedbahn als erstes saniert werden soll.

    Weiterlesen

  • Erste Rahmenbedingungen werden formuliert

    Auf einer ersten Kundenveranstaltung informiert die DB Netz ambitioniert und optimistisch zu ihren Plänen.

    Weiterlesen

  • Bahnchef Richard Lutz (link) und Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing (rechts) bei der Verkündung des Konzepts zur Generalsanierung

    DB und Verkehrsminister verkünden das neue Konzept Korridorsanierung

    Bahnchef Dr. Richard Lutz stellt mit Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing das Konzept zur Generalsanierung vor.

    Weiterlesen

  • Zu sehen ist ein IC-Zug der aus einem Bahnhof ausfährt

    Die Deutsche Bahn will ein “Hochleistungsnetz”

    Das Konzept Generalsanierung wird zum ersten Mal von der Deutschen Bahn ins Spiel gebracht.

    Weiterlesen